29
Jun
2008

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Zen To Doner da draußen?

Zen To Done beschäftigt mich nachhaltig. Im Moment bin ich beim Thema "Wochenrückblick" - ja, das ist eigentlich was total Wichtiges, einmal pro Woche eine halbe Stunde zu reflektieren. Jetzt kriege ich natürlich auch einen Tritt, was meine Ziele angeht - bzw. die Verbindung zwischen den großen Lebenszielen und meiner alltäglichen Agenda. Da kann ich nämlich bisher keine herstellen, und die Frage "habe ich mein Wochenziel erreicht, bin ich meinem Jahresziel ein Stück nähergekommen" gehört zum Wochenrückblick nach Leo Babauta. (Und: Ich finde solche Zwischenziele sinnvoll. Sonst könnte ich sagen, ich lasse das einfach raus.)

Was das mit dem Titel zu tun hat? Ich fragte mich dieser Tage, ob's da draußen noch irgendwelche anderen ZTD-User gibt. Und ob's nicht Sinn haben könnte, sich über die Praxis auszutauschen. Also, irgendwer da draußen, der auch mit diesem System arbeitet/arbeiten will? Vielleicht sogar Interesse an einer virtuellen oder realen Anwendergruppe?
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BTAF #5: Wahlverwandtschaft

Also, meine Sippe - und damit meine ich meine biologische Rest-Familie _und_ die Wahlfamilie - ist Gold wert. Echt jetzt.
Die kann man auch nicht kaufen. Kostenpunkt: einfach nur ein vernünftiger Mensch sein, dann und wann mal rausgehen und neue Leute kennenlernen, Kontakte hegen und pflegen und dann und wann mal Katzen sitten, Abschlußarbeit korrekturlesen oder sonstige Gefallen. Mir macht das meistens auch noch Spaß.
Ja, so'ne Sippe ist was Tolles. Find ich.

28
Jun
2008

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BTAF #4: Reibungswärme

... so nenne ich mal das Phänomen, daß man sich irgendwie nie näher kommt, wenn man immer nur kuschelweich und abwaschbar miteinander ist, aber der eine oder andere Konflikt, wenn man ihn klärt, einander näher bringt.

Und das von mir konfliktscheuem Wesen.

27
Jun
2008

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BTAF #3: Nichtalltägliche Welten

Für mich war's eine lange Reise zu meiner persönlichen Art von Spiritualität. Ein sehr wichtiger Teil meiner selbst.
Ich kann nicht sagen, daß es mich nichts gekostet hat: vor allem Zeit und Kraft und Hirnschmalz und Geduld. Und hier und da habe ich mir tatsächlich mal ein Buch gekauft, hätte meinen Weg aber (wahrscheinlich) auch ohne gefunden. Ich möchte meinen Bund mit meinen Göttinnen und Göttern nicht mehr missen.
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io polymorphia!

Da liegt was in der Luft: Da meckert die Distel über übliche Vorstellungen vom Jahreskreis. Be||a fühlt sich angegriffen, cevin gleich mit und ich fühle mich immer noch unbequem mit meiner unerklärbar-wilden Spiritualität und sitze zwischen den Stühlen. Denn ich mag die beiden trotz der großen theologischen Unterschiede zwischen uns und kann trotzdem Distels Meckerei vom Grundsatz her nachvollziehen, wenn auch nicht in der Schärfe und Wortwahl.

Mein Senf: Ich merk's immer deutlicher: Ich kann mit Polaritäten wenig anfangen. Sie sind nicht maßgeblich für meine Spiritualität. Ganz besonders mag ich "männlich" und "weiblich" kein Gewicht mehr geben - das tut unsere Gesellschaft schon so genug, das hat mich tief verletzt, das muß ich nicht auch noch im Spirituellen auswalzen.
Vielheit, Wildheit, Uneindeutigkeit. Verbundenheit mit Wind und Wetter, Bäumen und Steinen. Die Gemeinschaft zwischen Göttern und Menschen. Damit kann ich was anfangen. Nicht umsonst habe ich einen magischen Namen gewählt, der sich auf wilde, anarchische, urtümliche Wesen bezieht.

Vielheit heißt für mich nicht, daß ich es mit einer gesichtslosen polymorphen Masse zu tun habe. Ja, manchmal wende ich mich an meine Gottheiten als Kollektiv: "Ihr Götter", aber im Regelfall wende ich mich an eine spezifische Macht. Was für mich ganz persönlich auch heißt, den Anspruch aufzugeben, daß ich in jedem Ritual die Totalität aller Gottheiten ansprechen will. Wenn mehrere Leute zusammen was machen und jeder seine Gottheiten einlädt, dann kommt schon ein respektabler Umfang zusammen (es sei denn, man hat eine sehr einseitige Runde). So habe ich das Vertrauen, daß schon immer alle wichtigen Wesenheiten anwesend sein werden.

Disclaimer: Das ist meine ganz persönliche Art von Spiritualität. Ich erhebe keinen Anspruch darauf, daß das für irgend jemand anders gelten soll. Ich möchte nur nicht, daß irgendwer einfach annimmt, seine Art der Spiritualität würde für mich mit gelten. So. Jetzt verzieh ich mich in meine nette kleine queere Enklave. Io Polymorphia!

25
Jun
2008

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BTAF #2: Open Source

OK, drehen wir den Nerdfaktor hoch: Ich bin wahnsinnig dankbar dafür, daß es Open Source Software gibt. Warum?
  1. Ich kann viele verschiedene Softwareprodukte in vollem Funktionsumfang ausprobieren, ohne die nervigen Einschränkungen, die Demos so mit sich bringen.
  2. Ich kann Dinge lernen (z.B. DTP), für die ich anderenfalls teure Software bräuchte, was ich mir nicht leisten kann.
  3. Ich brauche nichts Illegales zu tun, um mir Software, die ich gerne nutzen möchte, aber nicht bezahlen kann, zu besorgen.
  4. Nicht zu vergessen, daß die Open Source-Bewegung Dinge hervorgebracht hat, die IMHO einige kommerzielle Produkte sogar abhängen, was Funktionalität, Bedienbarkeit und Sicherheit angeht, z.B. den FeuerFuchs.
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Best things are free I: Singen

Die Distel hat's angeschleppt, Esme hat gleich mitgemacht und ich bin jetzt auch infiziert:

Best things are free

zu deutsch: die besten Dinge (im Leben) sind kostenlos.
Es geht bei dieser Blogaktion darum, jeden Tag eine tolle Sache im Leben zu bemerken, die nichts oder nur ganz wenig kostet, und dieser Sache einen Blogeintrag zu widmen. Auch ich werde da nicht jeden Tag zu einem Eintrag kommen, aber setze mir das Ziel, 30 Einträge zu schreiben.

Ich fange mal mit was an, was mir unheimlich viel bedeutet und was heutzutage und hierzulande viel zu wenig getan wird:

Singen

"Wer sprechen kann, kann auch singen", sagt ein afrikanisches Sprichwort. Viele Menschen trauen sich einfach nicht mehr zu singen, im Leben der meisten hat es keinen festen Platz mehr. Singen-Sollen ist vielen peinlich.
Früher, vor drei, vier, fünf Generationen, war Selbersingen die Art, wie die meisten Menschen Musik in ihr Leben brachten. Nicht jeder konnte sich ein Instrument leisten, aber singen, das konnten alle. Heute haben wir Radios, mp3-Player, CD-Player und tausend andere Geräte, die uns, wenn wir wollen, pausenlos genormten, geschulten, durch Studio- oder Bühnentechnik aufgehübschten, nachbearbeiteten, mehr oder weniger artifiziellen Gesang um die Ohren hauen.

Dabei ist Singen eine unglaublich vitale Ausdrucksform. Kein Musikinstrument überträgt so viel und so authentische Information wie die Stimme. Gesang transportiert immer Emotionen. Eine Runde singen macht mich wach und hilft, wenn mir so ein bißchen kalt ist. Wenn ich singe, bin ich ganz bei mir, zentriert, an der Quelle meiner Kraft - und wenn ich mal einen ganzen Tag keinen gesungenen Ton von mir gegeben habe, ist das ein sicheres Zeichen, daß es mir nicht gut geht.

Ja, ich kann sagen, ohne Gesang wäre mein Leben arm. Und wie gut, daß Singen vollkommen kostenlos ist und ich alles, was ich dafür brauche, immer bei mir habe.

22
Jun
2008

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Sommersonnenwende

habe ich gestern mit der Blótgemeinschaft Berlin gefeiert. Eine ganz andere Art von Fest, aber auf seine Weise poetisch, magisch, wunderbar. Ich habe mich sehr, sehr wohl gefühlt.

Jetzt habe ich einen Ohrwurm:

SingvøgelFeuersang

Und wie ich so durch den Wald lief, hatte ich das Gefühl, ich muß irgendwann in der Nähe des Waldes leben. Sind meine Tage als Großstadtkind gezählt? Oder bin ich nur melodramatisch?

Laßt Euch nicht ärgern an diesem wunderbaren, sonnigen Mittsommertag!

ryuu

18
Jun
2008

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Hab ihn wieder

den Pullbuoi. Und heute 1000m geschafft. Yeah.

15
Jun
2008

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Drag für Sängerinnen

Hach. Jetzt wollte meine Stimme heute abend erst nicht so richtig warm werden und dann schmettere ich doch heroische Barockarien. Und überhaupt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, was ich jetzt bin - Sopran oder doch hoher Mezzo? Jedenfalls: barocke Kastratenliteratur rockt. Und irgendwie mag ich Hosenrollen, auch wenn ich ja sonst so gar keine Drag-Ambitionen habe.
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4x7

Die bitchwitch schmeißt schon wieder Stöckchen nach mir! Gemein! :)

1) 4 Jobs i´ve done:

* Hotlineziege
* Putzfrau
* Bürohilfe
* Sängerin bei einer katholischen Hochzeit

2) 4 movies I´ve seen

* Lord of the Rings
* Tiger and Dragon
* Stirb langsam
* Sweeney Todd

3) 4 places I´ve been:

* Bulgarien
* Rom
* Saarbrücken
* Würzburg

4) 4 TV- programmes I’ve watched:

* Sendung mit der Maus
* Tatort
* CSI
* Ist zwar ein Podcast, schau ich aber gern: Hubblecast

5) 4 favourite foods:

* Spaghetti all'arrabiata
* Sushi
* Masaman Curry
* Vanilleeis

6) 4 places I´d rather be:

* Japan
* Rom (mit meiner besten Freundin zum Steine-Erklären)
* Island
* Alpen

7) 4 next victims:
* Freiwillige vor!

14
Jun
2008

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Nur die Harten...

Trotz etwas ungemütlicher Temperaturen war ich im Sommerbad Kreuzberg - und es hat sich gelohnt! Das Wasser war gerade eben nicht *brrrrr*, es war sehr wenig los und ich hatte absolut freie Bahn! Geil. 750 m in gut 20 Minuten können zwar noch Training vertragen - aber erstmal überhaupt wieder regelmäßig schwimmen, gelle :)

Beim nächsten Mal könnte ich dann zur Abwechslung mal ich so hinfahren, daß ich mal wieder 1000m schwimmen kann. Eigentlich macht's ab 1000m erst richtig Spaß.

Und ich habe meinen heißgeliebten Pullbuoi da liegenlassen. Mäh. Morgen früh werde ich gleich mal nachhaken, ob der nicht gefunden wurde. Das ärgert mich ein bißchen.

Laßt Euch nicht ärgern!

Nachtrag: Ja, er wurde gefunden. Kann ihn beim nächsten Besuch beim Schwimmeister abholen. Hapüh. Jetzt hab ich ein Motiv, möglichst bald wieder im Sommerbad Kreuzberg schwimmen zu gehen :)
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