12
Jun
2008

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Amt vs. Job

Ich weiß ja, daß gerade mein zuständiges A-Amt eine richtig fiese Mühle ist. Und mein Arbeitgeber - reden wir gar nicht erst drüber. Aber das da, das regt mich jetzt auf:

Mein lieber Arbeitgeber schickt mir die Lohnabrechnungen nicht per Post, sondern legt sie mir auf Arbeit ins Fach. Dementsprechend muß ich sie mir bei Krankheit oder wenn ich sonst nicht arbeiten komme, extra abholen tigern, und bekomme sie immer erst ein paar Tage nach dem ersten.

Jetzt haben sich Schreiben überschnitten, Arbeitsamt nölt rum, weil sie meine Abrechnung nicht rechtzeitig bekommen haben... Auch diese anschuldigenden Standardformulierungen. Ich schreibe denen gleich, daß ich aufs entschiedenste protestiere. Wah, bin ich pissig.

10
Jun
2008

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wuah Behördenkram!

Jetzt weiß ich wieder, warum mich Behördenzeug so wuschig macht... hier ne Nummer, da einen Nachweis finden, zig Sachen zusammentragen und am Ende möchte man hingehen und den ganzen Scheiß eigenhändig bearbeiten, damit überhaupt mal was geschieht. Zeitverschwendungzerstörung deluxe.
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es knirscht und knackt im Gebälk...

ich schiebe wichtige Aufgaben mal wieder vor mir her wie nix Gutes und doch kriege ich irgendwie Aufwind für meine Vision.

Jetzt habe ich beschlossen, mich heute abend mal mit einem Menschen von einem Chor in Verbindung zu setzen, der grad Soprane sucht, ich will nicht mehr nur im stillen Kämmerlein Musik machen. Das wird erstmal ein Reality Check für meine Abers gegen Chorsingen.

Meine rechte Hand tut immer noch leise weh. Njirk.

1
Jun
2008

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Berufsvision? Soll ich? Soll ich nicht?

Gerade stieß ich im Wurzelwerk auf eine Diskussion zum Thema Chants im Ritual. Und wieder kommt ein Gefühl auf, das über das, was ich hier in den Kommentaren schrieb, hinausgeht: daß ich gerne überhaupt die gesangspädagogische Schiene wieder aufgreifen würde. Da ist die Vision, Leuten zu helfen, ihre ganz persönliche Stimme zu entdecken, unabhängig von irgendwelchen Schönheitsidealen (gerade die funktionale Stimmbildung liefert da einiges nützliches an "howto", das sich auch unabhängig vom belcanto-Stimmideal nutzen läßt).

Verdammt, heute bin ich überzeugt, daß es falsch war, vor 10 Jahren mein Gesangsstudium abzubrechen. Damals sah ich keinen anderen Weg. Heute tue ich mir schwer, wieder einen Zugang zum Singen zu bekommen, auch wenn ich das so gerne tue. Habe das Gefühl, ich habe einen ganz großen Schatz verloren, ganz viel Praktisches verlernt und, nur eineinhalb Jahre nach meiner MuWi-Abschlußprüfung, schon ganz viel von dem vergessen, was ich weiß.

Ich bin das Studieren leid. Ich weiß auch nicht, ob ich da nochmal reinkäme, in die Institution Musikhochschule - Altersgründe, Zweitstudium, fachliche Anforderungen. Und sollte das wirklich mein Weg sein, hätte ich nicht nur Schiß, sondern Todesangst davor. Und doch: Die Idee kommt in den letzten Tagen immer wieder.

Singen. Wäre das meine Berufung gewesen? Ich weiß es nicht und bin todtraurig.

Nachtrag: Natürlich ist mir klar, daß es nicht immer die hauptberufliche Schiene sein muß. Nur, woher ich das gesangspädagogische Know-how nehmen soll, wenn nicht aus so einer professionellen Ausbildung, ist mir schleierhaft. Ich trau mir (noch) nicht zu, das aus dem "learning by doing" zu lernen.
Ach, wahrscheinlich wäre der erste Schritt, erstmal selbst wieder Gesangsunterricht zu nehmen.
Kommt Zeit, kommt Rat... und ich denke, auch das ist mal ein langes, langes Gespräch mit meinen Götters wert.

30
Mai
2008

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Solidarität, die was bewirkt

Es ist schon ein Weilchen her, daß ich den Beitrag bei Sven Scholz das erste Mal las. Heute stieß ich wieder darauf:
Ingo Vogelmann berichtet über einen Fall, der meines Erachtens typisch für die neue Armut ist. Und was er für diese Leute tut.

Spread the word, wenn noch mehr Leute so etwas tun, dann könnte sich tatsächlich was bewegen. Es macht mich gleichzeitig wütend (daß es so etwas überhaupt gibt) und froh (daß es Menschen wie Ingo gibt, und alle, die was gespendet haben), diese Geschichte zu lesen. Um so mehr, als es mich sehr leicht genauso treffen könnte.

Ich stecke ja selbst im System H4 (fest, möchte ich sagen), und ich lerne gerade, wie unflexibel die Denke der Leute ist, die die Fälle bearbeiten, und wie vollkommen an manchen Realitäten (z.B. der prekären Beschäftigung) vorbei dieses System entworfen ist und operiert.

So, und jetzt habe ich viel zu viel mit gebloggt für meine kaputte Hand.
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Erheiterndes aus der Netzwelt

Da fruste ich so vor mich hin und dann serviert mir aki diesen genialen jungen Mann:


Danke - you made my day!

Und Distel stößt mich drauf, daß ich ja auch in diesem ominösen Verzeichnis gelistet bin. Ist mein Blog so magisch? Mal ehrlich, ich halte mich bisher für eine eher lausige Magierin (lassen kann ich es halt auch nicht) und was Asatrú angeht, bin ich eine blutige Anfängerin. Na, gelacht hab ich :)

Inzwischen mause ich mit links übrigens fast so gut wie mit rechts. Erstaunlich.

Laßt Euch nicht ärgern!

PS. Caroonas Bericht von einer Bahnfahrt erster Klasse ist auch lesenswert!
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Einmal ABS fürs Leben

bitte.
Achja, und unser Gesundheitssystem bringt mich auch noch zur Weißglut.

25
Mai
2008

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Mein Job macht mich krank

Meine rechte Handwurzel tut weh - und zwar auf Arbeit am fiesesten. Ich vermute, das kommt vom dauernden Mausbedienen und Wählen (durchschnittlich 160 Anrufe pro Schicht von Hand wählen) und Arbeiten unter unergonomischen Bedingungen. Und psychisch die fiese Situation: freundlich, gelassen, locker bleiben und Wellness-Gespräche mit Kunden führen, auch wenn kein Abschluß dabei rauskommt, dabei die Balance halten zwischen "Kunden respektieren" und "das Produkt schmackhaft machen", während ich unter Quotendruck stehe und das Gefühl habe, egal, wie ich mich anstrenge, es ist nie gut genug. Ich glaube, ich bin im Verkauf einfach falsch.
Aber einfach kündigen kann ich da nicht. Das Amt steigt mir aufs Dach (fürchte ich). Bis die mich rausschmeißen, können trotz allen Negativfeedbacks über meine Quoten noch Monate ins Land gehen, wenn das überhaupt je passiert. Jedesmal, wenn ich auf Arbeit sitze, habe ich das Gefühl, ich stecke fest und drehe mich im Kreis.
Während ich da jedoch sitze und zugleich eine Teilzeit-Maßnahme vom A-Amt mitmache (die mir nach den ersten paar Tagen gar nicht mal für den Allerwertesten zu sein scheint), kann ich mir nicht gleichzeitig was Freiberufliches aufbauen (wo mir vage Ideen im Kopf rumgeistern, ich aber noch keine Ahnung habe, ob das tragfähig ist) _und_ noch Bewerbungen schreiben (wozu ich ja auch vom Amt angehalten bin).

Ich glaube, ich muß da nochmal gründlich drüber nachdenken. Morgen geh ich zu meiner Ärztin und laß mich mal wegen der Hand beraten. Und in der Zwischenzeit werde ich mich darin üben, meinen Computer per Tastaturkürzel zu bedienen. Jetzt schau ich erstmal meine Vision nochmal an, auch da habe ich schon wieder, wenn auch noch wolkig und vage, Veränderungen im Kopf.
Übrigens, wer mal in mein ipernity schaut, da habe ich jetzt eine Version in groß und schöner Klangqualität.

20
Mai
2008

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IMAP/POP3

ist eine tolle Sache. Wirklich. Aber warum ist es jedesmal so ein Krampf, ein solches Postfach im Mailclient einzurichten? Und warum muß man die notwendigen Daten beim Provider meistens suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen? Wollen die nicht, daß die Leute mailen? Denn ganz ehrlich, Webmail-Interfaces sind mir viel zu unbequem.

15
Mai
2008

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immerhin

- die Grafikkartentreiber tun jetzt doch... das also schon mal behoben.
Schick schafft sich's so.

Nachtrag: Grmpf. Jetzt verrat mir mal einer, warum er die beim nächsten Neustart schon wieder ausgeschaltet hat und warum die schicken Effekte trotzdem funzen. Naja, egal. Daß audacity meine Soundkarte nicht findet, stört mich viel mehr.
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Meine Vision - neu

Ich habe mein Vision Statement mal ein bißchen aufgehübscht und ein paar Credits nachgetragen. Jetzt sieht's nicht viel anders aus als vorher. Aber ein paar Details gefallen mir jetzt besser.

14
Mai
2008

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Wie weit

ich heute geschwommen bin, weiß ich nicht, hab nicht drauf geachtet. Aber immerhin: 17:59 Uhr noch ins Bad witschen, 18:05 im Wasser sein, 18:30 wieder raus und die ganze Zeit recht zügig gekrault. Und das erste Mal im Freibad. Hach, hat das gut getan.
Und ich kann noch eine recht geschmeidige Wende. *stolz* Nur mein schöner, letztes Jahr erst erstandener Schwimmanzug hat eine winzige fadenscheinige Stelle. Narf. Hoffentlich bleibt die so klein.
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Ohrwurm

hab ich einen neuen: Fellowship Going South von Leslie Fish. Hier kann man es anhören (gesungen von der göttlichen Julia Ecklar). Ich liebe ja Musik mit Tolkien-Thematik, aber das hat das Potential auf einen Ehrenplatz neben Blind Guardians wunderbarem "Nightfall"-Album. Wer mehr will, The Virtual Filksing hat so einige hörenswerte Stücke.
Hach, ich glaube, ich muß gleich meine Gitarre mal wieder abstauben...
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