Musik

15
Jun
2008

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Drag für Sängerinnen

Hach. Jetzt wollte meine Stimme heute abend erst nicht so richtig warm werden und dann schmettere ich doch heroische Barockarien. Und überhaupt bin ich mir gar nicht mehr so sicher, was ich jetzt bin - Sopran oder doch hoher Mezzo? Jedenfalls: barocke Kastratenliteratur rockt. Und irgendwie mag ich Hosenrollen, auch wenn ich ja sonst so gar keine Drag-Ambitionen habe.

14
Mai
2008

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Ohrwurm

hab ich einen neuen: Fellowship Going South von Leslie Fish. Hier kann man es anhören (gesungen von der göttlichen Julia Ecklar). Ich liebe ja Musik mit Tolkien-Thematik, aber das hat das Potential auf einen Ehrenplatz neben Blind Guardians wunderbarem "Nightfall"-Album. Wer mehr will, The Virtual Filksing hat so einige hörenswerte Stücke.
Hach, ich glaube, ich muß gleich meine Gitarre mal wieder abstauben...

27
Apr
2008

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Heidnische Musik?

Ich töne ja immer wieder, daß ich, wenn da nicht diese Glaubensinhalte und diese religiöse Praxis wären, aus kulturellen Gründen Katholikin wäre. Besonders die christliche geistliche Musik finde ich teilweise einfach zum Niederknien schön. Andererseits habe ich als Musikerin (Chorsängerin, Solosängerin für eine Hochzeit...) schon genug katholische Gottesdienste miterlebt, um zu wissen, daß Gemeindegesang nicht immer eine Ohrenweide ist und es um die Sangeskünste von Priestern oft nicht gut bestellt ist.
Da Christin werden für mich aber nicht in die Tüte kommt, suche ich immer wieder nach schöner heidnischer Musik, nicht zum Konsumieren, sondern zum Selbersingen und zum kultischen Gebrauch (oft ohnehin deckungsgleich).

Und da kommen zwei Sachen zusammen: Im Forum des Magischen Netzes entbrennt eine Diskussion um heidnische Musik, und MartinM schreibt über Kitsch. Frage ich mich: Sind viele heidnische Chants und noch mehr aufgenommene "heidnische Musik" nicht schlicht kitschig?

Ja, ich habe Spaß am Singen, und ein Ritual ohne Singen ist für mich trostlos. Aber ich mag auch nicht immer das gleiche singen und ich habe Spaß auch mal am musikalisch Anspruchsvolleren, an Mehrstimmigkeit, Kanons, call-and-response-Formen etc. Ich empfinde ein gewisses Ungenügen an vorhandenen Chants, einerseits thematisch-inhaltlich - die meisten sind mir zu wicca und ich kenne zu wenige schöne Lieder an einzelne Gottheiten, schon gar nicht an die nordischen -, andererseits auch musikalisch: Vieles ist mir einfach zu leicht konsumierbar, zu vorhersehbar in seiner Melodik, zu kurz, zu anspruchslos und zu beliebig.

Hm, schlägt da nur die verhinderte Opernsängerin durch? Oder ist da tatsächlich noch "mehr drin" in der Entwicklung einer heidnischen Musikpraxis?

15
Apr
2008

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Gehörbildung freeware & unter Linux

gibt es auch. Audimus ist kostenlos und für Windows und Linux zu haben. Ob es allerdings mit der Funktionsvielfalt von kommerziellen Programmen mithalten kann, muß ich noch ausprobieren, wenn ich denn wieder den Drang verspüre, mein Interface zwischen Klangvorstellung und Notenschrift bzw. in musiktheoretischen Begriffen benennen können, was los ist, aufpolieren will - so als Nachtrag zum Linux-Beitrag.

4
Apr
2008

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Nachtrag zur heidnischen Musik

Göttinnenklang - grad vorgestern hochgelobt - macht leider grad Umbaupause. Ich hoffe aber, daß die bald vorbei ist.

2
Apr
2008

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heidnische Musik zum Selbermachen

Ich singe ja sehr gerne. Und ich beschwere mich ja immer wieder, daß ich die Katholiken um ihre Kirchenmusik beneide (ja, ich habe lange genug in Chören gesungen und in dieser Funktion auch genug katholische Messen mitgemacht, um das beurteilen zu können. Leider sagt mir die Lehre des Christentums und der Rest der religiösen Praxis nicht halb so sehr zu wie die Kunst).
Jetzt hab ich mir gesagt: menno, es muß doch irgendwo anständige Musik für Heiden im Netz zu finden sein, und mal nen Ordner in meinen Bookmarks angelegt.

Das beste Projekt, das ich in der Hinsicht kenne, ist nach wie vor der Göttinnenklang. Im Asatrú-Bereich gibt's skaldenmet.com. Heute habe ich Beth's Pagan Chant Page entdeckt und natürlich noch nicht geschaut, was sie denn außer den "Wicca Top 10" so hat.

An Büchern gibt's das leider sehr teure (aber dicke) Songs for Earthlings und das etwas preiswertere und wesentlich kompaktere Sacred Songs von Ali Schmidt. Leider sind in letzterem keine wirklich dezidiert heidnischen Lieder - einige afrikanische und Native American-Lieder könnten aber durchaus ritualtauglich sein.

Hm, da kriege ich direkt Lust, meinen Soundkram mal wieder zusammenzustöpseln und das eine oder andere für den Göttinnenklang aufzunehmen.

6
Mrz
2008

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Open Source Pop

Ich bin ja sonst keine Pophörerin. Aber try^d sind ein Hinhören wert, find ich... melancholischer, atmosphärischer Pop mit schön relaxten Beats. Einfach angenehm.
Opsound muß ich mir die Tage auch nochmal genauer ansehen. *wieder Bock aufs Singen hat*

2
Mrz
2008

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Hörenswertes auf Jamendo

Danke meinen LeserInnen für die netten Glückwünsche erstmal :)

Ich wühle mich gerade mal wieder durch jamendo. Ich kann die Seite echt nur immer wieder wärmstens empfehlen.
Nun ja, ich habe da auch mal wieder ein kleines Projekt im Kopf, für das ich mal wieder nette, unaufdringliche, optimistische Musik brauche. Ich dachte da an irgendwas ambientiges.
Aber erstmal höre ich ein wunderschönes Album von Ken Verheecke. Nur akustische Gitarre und sonst nichts. Einfach wunderschön.

16
Feb
2008

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Klavier oder kein Klavier...

Ja, das Klavier. Da bin ich zur Zeit ambivalent: Es ist ein sehr praktisches, nützliches Instrument. Und man kann tolle Dinge damit anstellen.
Aber es war für mich auch so lange Pflichtübung: ich hab's eigentlich nur gelernt, weil es für die klassische Musik eben unumgänglich ist, wenn man die in irgendeiner Form professionell machen will.
Und jetzt muß ich eben nicht mehr. Will zwar wieder meine instrumentalen Fertigkeiten ausgraben, aber wenn, dann lieber mit dem Instrument, das ich zuerst gelernt (sieht man von, sehr zur Erleichterung meiner Umwelt, sehr bald beendeten Versuchen mit der Blockflöte) und auch sehr geliebt habe, mit der Gitarre.
Ja, da ist der Traum, irgendwann mal auch nicht-klassisch Gitarre spielen zu lernen, Liedbegleitung z.B., und, so als Traum am Horizont: eine E-Gitarre anschaffen und Metalgitarre lernen. Hachja. Ich schmeiß jetzt erstmal ne Runde Moonsorrow an... Vielleicht kommt meine Liebe zum Klavier ja eines Tages wieder. Vorerst genieß ich mal, daß ich es nicht muß, und fasse in aller Ruhe ab und zu die Klampfe mal wieder an.
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