22
Dez
2007

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soooooo goldig!

Mein Geschwister hat jetzt ein Katerchen. Vier Monate alt, schwarz und heißt Kira.
Da sie übers Wochenende nicht da ist, bat sie mich, nach ihm zu sehen und außerdem ihre Wäsche aufzuhängen. Vorhin war ich da. Keine Spur von Kira. Irgendwann hörte ich im Flur leises, schüchternes Maunzen. Umgekuckt. Kein Kater zu entdecken. Ich dachte mir dann schon: Spinn ich? Eine halbe Stunde und einige schüchterne "miez" später (hab unterdessen die Wäsche aufgehängt) kam ich dann auf den Trichter, mal *unter* dem Regal in ihrem Flur zu schauen. Da saß ein kleiner, vage katzenförmiger schwarzer Fleck in der hintersten Ecke unter dem Regal...

Wasser und Futter hatte er noch, das Katzenklo war auch in Ordnung, insofern ging's ihm wohl gut, hat sich wohl nur vor der fremden Frau gefürchtet.
Und ich könnte immer noch quietschen vor soviel Niedlichkeit und bin mal wieder versucht, mir auch Katzen anzuschaffen.

Achja, und außerdem habe ich mir gestern zur Feier des Abschlußarbeit-Abgegeben-Habens im Naturkaufhaus einen Holzkamm gekauft. Praktisch im Format und schön grobzinkig, so zum Grobentwirren. Für luxuriöse 9 Euronen. Der gleitet durch meine Haare, daß es eine Freude ist, wo die ollen Plastikkämme Geziepe und Gezerre verursachen. Ab jetzt nur noch handgemachte Holzkämme, echt mal :)

21
Dez
2007

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Sie ist weg

meine Magisterarbeit ist abgegeben. Nach langer harter Arbeit, ich habe sie heute nacht quasi mit Gewalt fertig geschrieben, heute morgen drucken und binden lassen und beim Prüfungsbüro abgegeben.

Jetzt nagen lauter Zweifel über die Qualität an mir (o Götterse, hab ich auch nix wichtiges vergessen?), aber - sie ist fertig. Abgegeben. Jetzt muß ich das tun, was ich die ganze Zeit herbeigesehnt habe: sie endlich loslassen.

Jetzt bin ich müde und hungrig.

Laßt Euch nicht ärgern!

ryuu

19
Dez
2007

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Muahaha...

... MM hat was sehr Geistreiches über einen heute (zum Glück?) vergessenen Komponisten und sein Hauptwerk geschrieben. Gnihi.

18
Dez
2007

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Ein Zimmer voller Klaviere

Mein Schlafzimmer war im Traum heute nacht ein Zimmer voller Tasteninstrumente. Da stand ein altes Klavier, das sich später in einen Stutzflügel verwandelte, eine Orgel, die das Format einer kleinen Bar hatte (und nur ein Manual mit irgendwie riesigen klobigen Tasten) und ein Cembalo, das allerdings ein Aufrechtklavier war. Und dann kam auch noch mein Vater und wollte mir das neueste Nachfolgermodell von dem Keyboard andrehen, das ich gerade zu verkaufen mich entschlossen habe (weil's eben immer nur ein halbherziger Ersatz für ein echtes Klavier war). Ja. Was sagt mir das? Kann ich das "Klavier" immer noch nicht ganz loslassen?

Ach, und wie so oft habe ich ohne Ton geträumt. Das finde ich auch komisch, eigentlich sollte doch gerade ich Ohrenwesen in Dolby Surround träumen...
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Zwischenbilanz, die Zweite

- Kein Bock, mein Satirekapitel nochmal anzufassen.
- Muß Tinte in meinen Drucker nachfüllen. Mag nicht (weils ne Sauerei ist). Muß aber.

+ Das Bachofenkapitel ist fertig. 33 Seiten.
+ Wagemutige Thesen für den Schluß werden mehr. Nur noch nen gescheiten Text draus machen - Zeit, den Schreibtisch freizuräumen und ein großformatiges Cluster anzulegen.

Immerhin, die Obergrenze, zu der man mir bezüglich des Schlusses geraten hat, sind 10% des Gesamtumfangs, als maximal sieben bis acht Seiten.

Übrigens, ac'tivAid rockt auch. Wenn man sich erstmal an die tausend Tastenkombis gewöhnt hat - aber ich bin ja eh ein Shortcut-Nazi :)

Laßt Euch nicht ärgern!

ryuu

16
Dez
2007

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die letzten Meter...

der Arbeit sind verdammt schwierig. Sind's die letzten? Bin ich schon bei Kilometer 42?

Machen wir mal eine Zwischenbilanz:
- Mich nervt, daß am Bachofen-Kapitel (das eigentlich zwei Kapitel sind) immer noch was zu tun ist, nämlich salbungsvolle einleitende Worte und diverse Quellenangaben nachzutragen.
- Mich nervt mein noch unvollständiges Satirekapitel.
- Den Schluß muß ich noch schreiben. Aaaaaah.

+ Tschakka: Einleitung, Handlungsangabe, Forschungsbericht samt dem Kapitel über Hauptmanns Bachofen-Lektüre sind fertig.
+ Das Bachofenkapitel ist inhaltlich fertig. Und fett geworden.
+ Ich entwickle wagemutige Thesen für den Schluß.
+ Rein von der Seitenzahl her habe ich den Mindestumfang schon erreicht.

Und jetzt hätte ich gern wie beim New York Marathon Leute, die auch den Besenwagen noch ins Ziel applaudieren :)

Laßt Euch nicht ärgern!

ryuu

12
Dez
2007

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Weihnachten nervt

- aber ich laß mich davon jetzt nicht mehr nerven. Ich habe nämlich beschlossen: Ich schenke dieses Jahr nichts. Keine Zeit. Kein Geld. Keine Nerven. Ich verbringe W-Nachten in Berlin, also auch keine Familienfeiern, und kein "alle hocken aufeinander und wissen nix mit sich anzufangen"-Streß.
Und ich find's grad ungeheuer erlösend, mir keine Gedanken darum zu machen (wenigstens darum nicht - ha!), während alles um mich rum in Weihnachtshektik ausbricht.

Und wenn mir jemand wirklich was schenken will: zeichnet sich ein Geschenk nicht dadurch aus, daß man eben keine Gegengabe dafür erwartet?

Überhaupt habe ich mich letzthin auf einem Forum ein wenig unbeliebt gemacht, indem ich die kapitalistische Perversion von Weihnachten gebasht, aber im selben Post erwähnt habe, daß ich mich auf die Wintersonnenwende freue.
Letzteres hat einen schlichten astronomischen Grund: Ich freue mich ehrlich darüber, daß es ab dann wieder heller wird. Die Dezemberdunkelheit macht mir jedes Jahr zu schaffen. Und gerade darum ist die Wintersonnenwende eigentlich ein sehr heiliger Tag für mich, etwas, wofür ich den Göttern wirklich danke, und perfiderweise wird dieses Jahr das erste Mal sein, daß ich die Wintersonnenwende mit anderen Menschen begehe.

Apropos Geschenke finde ich die Bräuche der Hobbits aus "Herr der Ringe" ja sehr sympathisch. Die bekommen nämlich keine Geburtstagsgeschenke, sondern beschenken an ihrem Geburtstag ihre Freunde, so daß jeder Hobbit gute Aussichten hat, mehrmals im Jahr beschenkt zu werden. Aber braucht man eigentlich immer einen Anlaß zum Schenken?

Laßt Euch nicht ärgern!

ryuu

9
Dez
2007

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Revolution!

Das Leben nach der Magisterarbeit klopft an. Mich packt grad eine große Lust auf Veränderung: angefangen bei meiner Wohnung (gründlich entrümpeln wäre nicht verkehrt), und daß ich mich gerade entschieden habe, die Tontechnik, die ich noch von meinem Erzeuger habe, zu Geld zu machen. Nur beim Keyboard bin ich noch etwas unentschieden - obwohl ich schon Jahre nicht mehr Klavier gespielt habe und es von Anfang an ein halbherziger Ersatz für ein echtes Klavier war, zögere ich doch, es herzugeben, weil ich doch mal irgendwann wieder spielen wollen könnte, und manchmal kann man es doch brauchen, und MIDI ist eine tolle Sache, wenn man Musik macht... Blödsinn: ich will ja viel lieber singen und Gitarre spielen und bin in den letzten Jahren kein einziges Mal dazu gekommen, auch nur annähernd was Sinnvolles mit MIDI zu machen. Und just, wo ich noch unentschieden bin, klopft eine Möglichkeit an, die Sachen schneller und unkomplizierter als über ebay loszuwerden.
Ja, und dann all die Dinge, die ich hintangestellt habe während der Prüfungszeit. Ich male mir schon aus, mich dann endlich damit zu befassen - mal sehen, was mich dann statt dessen wieder überrascht.

Laßt Euch nicht ärgern!

ryuu

3
Dez
2007

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