Mein armes Leben IX: Zukunftsperspektive?
Wie ich im vorigen Beitrag schrieb, geht Armut ja oft mit unsicheren Jobs einher, man hat einfach keinen Spielraum und keine Reserven. Und für mich ergab sich daraus, daß ich nicht weit planen kann. Dabei bin ich ein Mensch, der zwar gern im Hier und Jetzt lebt, aber eine Zukunftsperspektive zu haben, die sich nicht alle drei Wochen ändert, über ein halbes Jahr vorausplanen zu können und Dinge, die einem dazwischenfunken, abfedern zu können, das ist so unglaublich komfortabel - und ich denke mir, daß ich mich damit im Hier und Jetzt auch viel entspannter bewegen könnte. Das hätte ich gerne mal.
ryuu - 19. Okt, 20:30
Hesting (Gast) - 20. Okt, 15:58
Jaja, die Welt ist klein und das Internet kleiner.
Bin über Distels Seite hier gelandet, wir "kennen" uns aber auch von NuS. ;)
Ich finde die "Mein armes Leben"-Aktion gut, ich könnte aber nicht über sowas bloggen, das wird in meinem Umfeld entweder zu sanktioniert oder zu idealisiert. Auch wenn ich in diesem Monat gerade mein Essen von geliehenem Geld bezahle.
Ich wäre auch gern entspannter, aber langsam gehen mir die Nerven aus.
Bin heute wieder fast durch eine Prüfung gerasselt. Das ging vor 2 Jahren noch besser.
LG
H.
Bin über Distels Seite hier gelandet, wir "kennen" uns aber auch von NuS. ;)
Ich finde die "Mein armes Leben"-Aktion gut, ich könnte aber nicht über sowas bloggen, das wird in meinem Umfeld entweder zu sanktioniert oder zu idealisiert. Auch wenn ich in diesem Monat gerade mein Essen von geliehenem Geld bezahle.
Ich wäre auch gern entspannter, aber langsam gehen mir die Nerven aus.
Bin heute wieder fast durch eine Prüfung gerasselt. Das ging vor 2 Jahren noch besser.
LG
H.
ryuu - 21. Okt, 20:04
hi Hesting
ach mensch, auf NuS bin ich kaum mehr, eigentlich schade, aber geändertet Prioritäten und so...
Die "Mein armes Leben"-Aktion fühlt sich für mich auch manchmal exhibitionistisch an. Aber nun ja, ich mach das trotzdem, weil mich das olle Tabu um Armut noch mehr anödet als anderen mein schäbiges Leben zu zeigen. "Arm", das sind die anderen, das ist oft so eine abstrakte Sache. Sich hinzustellen und zu sagen: "Ich bin arm", das macht kaum jemand.
Achja, und für die nächste Prüfung wünsch' ich bessere Nerven :)
Die "Mein armes Leben"-Aktion fühlt sich für mich auch manchmal exhibitionistisch an. Aber nun ja, ich mach das trotzdem, weil mich das olle Tabu um Armut noch mehr anödet als anderen mein schäbiges Leben zu zeigen. "Arm", das sind die anderen, das ist oft so eine abstrakte Sache. Sich hinzustellen und zu sagen: "Ich bin arm", das macht kaum jemand.
Achja, und für die nächste Prüfung wünsch' ich bessere Nerven :)






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