Taschenstöckchen
Die Distel hat mich mal wieder beworfen, diesmal mit einem Stöckchen über einen alltäglichen und doch intimen Gegenstand: Die Tasche.
Ich habe stets einen halben Haushalt bei mir - und das meiste brauche ich im Laufe eines Tages auch. Zuhause ist diese Nomadenausrüstung in einem geräumigen Rucksack, der auch noch die Früchte eines Bibliotheksbesuchs oder Einkaufs mit nach Hause bringt.
Erste Stöckchenaufgabe also:
Bild von der Tasche machen.

2. Jetzt ein Bild vom Inhalt - Klick macht größer:

3. Die schmutzigen Details:
Nicht mit dabei sind jetzt:
Achja, und 4.: mitnehmen darf das, wer will, ich bin grad nicht dazu aufgelegt, nach Opfern zu suchen, die's noch nicht hatten.
Ich habe stets einen halben Haushalt bei mir - und das meiste brauche ich im Laufe eines Tages auch. Zuhause ist diese Nomadenausrüstung in einem geräumigen Rucksack, der auch noch die Früchte eines Bibliotheksbesuchs oder Einkaufs mit nach Hause bringt.
Erste Stöckchenaufgabe also:
Bild von der Tasche machen.

2. Jetzt ein Bild vom Inhalt - Klick macht größer:

3. Die schmutzigen Details:
- Die Wasserflasche. Ich habe seit über zehn Jahren immer etwas zu trinken dabei - die Thermoskanne wich irgendwann der handlicheren Pseudo-Sigg-Halbliter-Wasserflasche aus unverwüstlichem Alu mit unkaputtbarem Low-Tech-Verschluß.
- Notizbuch: Handschrift-Auslagerungsdatei für kreativen Prozeß, Gedächtnis und spontane Einfälle, zum Ideenentwickeln in der S-Bahn.
- Hipster PDA.
- Stimmgabel. Low-Tech-Gerät zum Finden der richtigen Tonhöhe.
- Wetterzauber aka Regenschirm. Selbsterklärend.
- Halstuch (ryuu ist empfindlich auf Kälte und Zugluft).
- ein winziges Fläschchen Jojobaöl: war wohl noch von der einen oder anderen Schwimmbad-Expedition im Rucksack geblieben, das verwende ich zur Haarpflege nach dem Waschen.
Nicht mit dabei sind jetzt:
- Einkaufsbeutel. Eigentlich auch meistens mit von der Partie, für den unerwartet großen "schnell mal"- oder auch den geplanten Einkauf auf dem Heimweg von Arbeit, Amt oder sonstigem.
- Schlüsselbund.
- edit: mp3-Player.
Achja, und 4.: mitnehmen darf das, wer will, ich bin grad nicht dazu aufgelegt, nach Opfern zu suchen, die's noch nicht hatten.
ryuu - 14. Jul, 14:39
4 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
distelfliege - 15. Jul, 05:17
deine Tasche..
..ist wirklich ungewöhnlich.
Ich würds ja nicht glauben, wenn ich es nicht selber sehen würde: Notizbuch, UND Schreibblock, UND Kalender (groß genug für Notizen allemal) UND Hipster PDA.
Da kommst du bestimmt nicht in die Verlegenheit mal nix zum Schreiben dabei zu haben!
Ich würds ja nicht glauben, wenn ich es nicht selber sehen würde: Notizbuch, UND Schreibblock, UND Kalender (groß genug für Notizen allemal) UND Hipster PDA.
Da kommst du bestimmt nicht in die Verlegenheit mal nix zum Schreiben dabei zu haben!
ryuu - 15. Jul, 09:23
hochspezialisiert
sind alle diese Schreib-Gegenstände.
Warum kriege ich es nicht fertig, meine Geschichten, Artikelentwürfe, Mindmaps... in meinem Kalender zu notieren? Erstens: Zu wenig Platz. Die paar freien Seiten hintendran würden kein Vierteljahr reichen. Und zweitens: Das Notizbuch ist eine absolut intime Zone. Das zeige ich nicht mal meiner besten Freundin. Dadurch traue ich mich, dort Dinge absolut ins Unreine zu schreiben und Ideen aus diesem "drüber-nachdenk-Stadium" heraus zu entwickeln. Und es ist in der Tat sowas wie mein persönlicher Talisman.
Der Kalender ist für Zeitverwaltung. Termine notieren. Woche, Monat, Jahr im Blick behalten. ToDo-Listen passen da nicht rein; die ToDo-List ist eine Sache, die nur einen Tag betrifft (abgesehen von der Wochenagenda, die auf meinem heimischen Schreibtisch liegt).
Im Uni-, Seminar-, sonstigen Lernkontext brauche ich dann wieder meinen Block. A5 ist mir für Mitschriften in diesem Kontext zu klein. Schriebe ich die außerdem alle in mein Notizbuch, wäre es sehr bald voll, denn ich bin eine exzessive Mitschreiberin. UND ich will die Arbeit aus meinem doch sehr privaten Notizbuch heraushalten.
Der Hipster PDA ist echt nur für Dinge wie ToDo-List und Einkaufslisten, im Höchstfall auch noch Stichworte zu einer Idee, die mir durch den Kopf geht, mehr nicht. A6 ist mir zu klein, um einen zusammenhängenden Gedanken zu notieren.
Nichts zu schreiben dabei zu haben, wäre in der Tat beinahe ein Alptraum für mich.
Warum kriege ich es nicht fertig, meine Geschichten, Artikelentwürfe, Mindmaps... in meinem Kalender zu notieren? Erstens: Zu wenig Platz. Die paar freien Seiten hintendran würden kein Vierteljahr reichen. Und zweitens: Das Notizbuch ist eine absolut intime Zone. Das zeige ich nicht mal meiner besten Freundin. Dadurch traue ich mich, dort Dinge absolut ins Unreine zu schreiben und Ideen aus diesem "drüber-nachdenk-Stadium" heraus zu entwickeln. Und es ist in der Tat sowas wie mein persönlicher Talisman.
Der Kalender ist für Zeitverwaltung. Termine notieren. Woche, Monat, Jahr im Blick behalten. ToDo-Listen passen da nicht rein; die ToDo-List ist eine Sache, die nur einen Tag betrifft (abgesehen von der Wochenagenda, die auf meinem heimischen Schreibtisch liegt).
Im Uni-, Seminar-, sonstigen Lernkontext brauche ich dann wieder meinen Block. A5 ist mir für Mitschriften in diesem Kontext zu klein. Schriebe ich die außerdem alle in mein Notizbuch, wäre es sehr bald voll, denn ich bin eine exzessive Mitschreiberin. UND ich will die Arbeit aus meinem doch sehr privaten Notizbuch heraushalten.
Der Hipster PDA ist echt nur für Dinge wie ToDo-List und Einkaufslisten, im Höchstfall auch noch Stichworte zu einer Idee, die mir durch den Kopf geht, mehr nicht. A6 ist mir zu klein, um einen zusammenhängenden Gedanken zu notieren.
Nichts zu schreiben dabei zu haben, wäre in der Tat beinahe ein Alptraum für mich.
WirrLicht (anonym) - 16. Jul, 15:48
warum?
1. Wirrlicht
2. MartinM
3. Ryuu (ja, ich liste dich unter KERLE - ich bin heute einfach etwas genderbendermässig unterwegs *gggg*)
4. Uhanek
5. XVII
6. Cevin
Stimmt garnicht, siehe XVII, das Wesen "Ryuu" hat gar nichts zum messen, distelfliege
2. MartinM
3. Ryuu (ja, ich liste dich unter KERLE - ich bin heute einfach etwas genderbendermässig unterwegs *gggg*)
4. Uhanek
5. XVII
6. Cevin
Stimmt garnicht, siehe XVII, das Wesen "Ryuu" hat gar nichts zum messen, distelfliege
ryuu - 16. Jul, 23:00
ich könnte jetzt sagen, mit ner Stimmgabel kann mensch durchaus auch messen, nämlich bei ausreichender Schulung des Gehörs Tonhöhen. Aber dazu verwend ich das Teil in der Tat nie (und Absoluthören wird m.E. auch mächtig überschätzt). Und es wäre auch mächtig konstruiert. *haarspalt* *g*








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