19
Jun
2009

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Macht's gut, und danke für den Fisch.

Ich habe - unter großen Zweifeln anfangs - den Blog-Umzug durchgezogen. Ich blogge jetzt unter ryuu.de über den alltäglichen Kram und unter riesenheim.net/txp über Persönlicheres und Spirituelles.

So einen Split wollte ich eigentlich nicht mit ganzem Herzen, aber: mein Blog unter ryuu.de soll etwas "öffentlicher" sein, wird z.b. gezielter für Suchmaschinen optimiert, evtl. auch zurückhaltend und diskret monetarisiert und da wollte ich das Risiko, mit diesem sensibleren Bereich meiner selbst dort so exponiert zu sein, wie ich es hier mitunter gewagt habe, nicht eingehen. Denn wie ein Risiko fühlt es sich noch an. Zwar ist diese Trennung nur eine oberflächliche, aber immerhin ist sie vorhanden.

Ich weiß nicht, ob das gut und richtig so ist. Und vielleicht werde ich in nächster Zeit das Persönliche und Intime eher in andere, geschütztere Kontexte tragen. Die Zeit wird zeigen, wohin die Entwicklung geht, zumal ich in letzte Zeit immer häufiger auch Twitter nutze und sich dadurch mein Blogverhalten geändert hat: habe ich nur eine Kleinigkeit zu sagen, tue ich das auf twitter, das Bloggen bleibt dann längeren und "tiefgründigeren" Projekten vorbehalten.
Und ohnehin ist das Web ja auch ein sehr flexibles Medium, was sich rasant entwickelt - eins der Dinge, die es für mich so faszinierend machen.

Daneben wird es natürlich weiter riesenheim.net mit dem thematischen Fokus auf Sachtexte über Spirituelles geben sowie das Blog unter meinem bürgerlichen Namen.

Achja, eins kann ich sagen: So ein Wordpress-Blog macht zwar mehr Arbeit, bietet aber auch ganz neue Freiheiten und es bloggt sich wesentlich komfortabler.

Ja... jetzt macht's gut, ich freue mich darauf, Euch auf meinen anderen Projekten wiederzusehen.

19
Apr
2009

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Bauarbeiten

cc-by Ray Cheung - WebAppers.comSo. Die angekündigten Blogging-Experimente gehen los: ich habe einen neuen Blog unter ryuu.bplaced.net, das ist - was ich eigentlich hasse, diesmal aber tue - eine Zwischenlösung, eigentlich will ich ja auf das volle Programm, eigener Space, eigene Domain, umsteigen. Wenn ich in nem halben Jahr immer noch auf bplaced rumhänge, tretet mich :)

Ich bin jetzt mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt, was ich da drüben blogge, und sicher wird's auch ne Weile brauchen, bis ich mich da eingefunden hab.
Einen kleinen Split wird es insofern geben, denke ich, als das neue Blog "öffentlicher" wird und ich den ganz persönlichen Kram vielleicht hier lasse, vielleicht andere Orte dafür finde, vielleicht auch damit nach riesenheim.net geh.

Zugleich beschnupper ich grad ausführlicher Textpattern, bin aber noch nicht dazu gekommen, da mal ein Blog zum Rumprobieren anzulegen.

Ist zwar nur eine kleine Ecke meines Lebens, wo ich dran bin, eine lang vorhandene Stagnation zu lösen, aber es fühlt sich trotzdem gut an.

edit: wäh, Link war falsch, ist korrigiert.

17
Apr
2009

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Fokus? Was ist das?

Kennt Ihr das? Da gibt's eigentlich viel zu tun, aber wumms, springt Euch was Neues an, das Euch brennend interessiert, eine Idee, die JETZT umgesetzt sein will, aber gleich darauf die nächste und auf der "würd ich gern machen"-Liste tummeln sich auch schon zig Dinge. Am Ende sitzt man da mit einem Hirn, das nur noch aus konkurrierenden "Bock auf ..." zu bestehen scheint. Dann ist da noch eine notorisch volle To Do-List und bumms: man steht da wie der Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert.

Ätzend, der Zustand.

Dazu kommt, daß ich gerade am liebsten mein ganzes Leben über den Haufen schmeißen möchte und mich doch mit der Veränderung, die am dringendsten ist und am meisten bewegen könnte, schwertue: weil sie eben so weitreichend ist, und weil sie jede Menge Bemühungen erfordert, die mit viel Unlust, Ängsten und Anstrengung verbunden sind. Und weil die Konsequenzen wirklich sehr viel ändern würden. Und die anderen, kleineren Veränderungen: die wälze ich auch im Hirn, aber Aktion? Fehlanzeige. Ich hasse mich dafür, so zu stagnieren.

Ich hab trotzdem die letzten Tage immer mal wieder an der bereits entworfenen Stickerei gefrickelt (Bilder sind in meinem ipernity). Und hirne weiter an Bloxperimenten, denke über mein Blogverhalten, meine Netz-Personae usw. nach. Ergebnisse des Hirnens: Demnächst vielleicht.

14
Apr
2009

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Wie versprochen: Bortenbilder

Hier ein Scan von dem, was ich in den letzten Tagen gewebt habe (Klick drauf führt zur Ansicht bei ipernity, wo es größer und schöner zu sehen ist):

noch mehr Schnurbindungs-Borten

Das obere Band ist ein Muster von Flinkhand, das ich schon lange mal weben wollte - den Webbrief gibt es hier.
Das untere Band ist ein Muster mit nur 8 Brettchen, bei dem die Brettchen immer in dieselbe Richtung gedreht werden, was dazu führt, daß es sich gern spiralig in sich selbst verdreht, hier zweimal mit unterschiedlicher Farbanordnung. Das Muster habe ich bei reparabilis gens gefunden.

Beides ging schnell, wie bei allen Schnurbindungsmustern war jedoch das Aufziehen beinahe das Nervigste und Langwierigste und das Weben selbst total easy.

12
Apr
2009

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Web-Anfall

Uah, mir fallen grad die Augen zu vor Müdigkeit und Fieber und ich kriege grad keinen Ton raus...

Aber dieses Ergebnis meines heutigen Webanfalls möchte ich doch gerne herzeigen:

Schnurbindungsmuster aus der Nähe

Den Webbrief gibt's bei Flinkhand.
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bin von Viren befallen

nein, nicht mein Computer, ich selber: von einer Halsentzündung und von einer schweren Ausprägung des Brettchenwebevirus und habe diverse andere Textilien in der Mache, z.B. einen Zafu und eine Stickerei. Bilder kommen bald nach :) Deshalb schreib ich hier auch gerade recht wenig.
Sonst? Träumte heute nacht, man hätte mir priesterliche Aufgaben in einer christlichen Gemeinde aufgedrückt, ich meine: wissend um meine heidnischen Überzeugungen. Im Traum trug ich eine Art feminine Soutane in Schwarz mit purpurnen Borten. Vielleicht kommt dieser Traum nur von meiner derzeitigen Lektüre.

5
Apr
2009

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Eisler-Dernière hinter mir

hab ich jetzt. Schade, hatte mich grad dran gewöhnt, ständig auf der Bühne zu stehen. War eine verdammt intensive, manchmal nervenzehrende Woche, aber dann doch: tolle Erlebnisse, wunderbare Aufführungen.

Bilder gibt's übrigens auf der Homepage von canta:re.
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Nachtrag zu gestern

... zu Chants fiel mir gerade noch ein, daß einfache, immer wiederholte Tonfolgen bei mir ja schon "besetzt" sind.
Beim Gesangstechnik-Üben benutze ich nämlich solche Tonfolgen. Tonleiterfragmente, Arpeggien, Tonleitervariationen - möglichst simpel, möglichst so, daß die Tonfolge an sich wenig Aufmerksamkeit erfordert, nur so, daß man Klangmaterial hat, um eine bestimmte technische Sache zu üben. Und das ist mit einer ganz anderen Aufmerksamkeit verbunden: spüren, was wo im Körper geschieht, wie sich das anhört, auch Kontrolle und bewußtes "Machen" - eben alles, nur nicht die Trance, die im magischen Ritual brauchbar wäre. Vielleicht ist das so hard wired, daß deshalb gewöhnliche Chants für mich nicht funzen. OK, funzen sie halt nicht: dann sind meine Wege zur Trance eben andere.

Und nein, nochmal: ich will nicht jammern, daß alle anderen zu schlecht und ich zu gut bin, ich stelle nur fest, daß ich anders ticke und im Moment noch keine Möglichkeit sehe, die spirituelle Kraft, die ich im Gesang spüre, auf eine mir angemessene Weise auszudrücken.

Mehr jetzt nicht, sonst latsche ich wieder von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen.
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grad nochmal ne alte Diskussion gelesen

... die hier ... und fühle ein ganz gewaltiges Unwohlsein, so als dürfte ich die Worte "Niveau" und "Können" nicht auf die Tastatur nehmen, weil sie in der anti-elitären Musikkultur, die ich in Göttinnenspiri-Kreisen wahrnehme, un-pc sind. Nicht daß mit dieser Musikkultur irgendwas falsch wäre, ich finde sie sympathisch und liege doch total quer zu ihr.

Was ich will: Spaß haben am Singen*, ja - aber auch mein Können als Sängerin spüren und wachsen. Mit anderen einen Chant ganz locker mitsingen kann Spaß machen, keine Frage; aber ich scheine anders zu ticken: Tranceerlebnisse im Kontext mit Musik habe ich entweder frei improvisierend gehabt oder auf dem Konzertpodium in Momenten, wo ich - stimmlich oder konzentrationstechnisch - an meine Grenzen gehen mußte. Also gerade nicht im "einfach einen Chant mitgrölen" - zumal mich da oft die für mich auf Dauer zu tiefe Tonlage schmerzlich in der alltäglichen Wirklichkeit hält.

Dann gab's ein Erlebnis, wo ich mich im freien Improvisieren mal vollkommen fallen lassen habe und wirklich tief in Trance war und wohl auch gut eingesungen, es kamen jedenfalls auch hohe Töne mühelos und von selbst. Da wurde ich hinterher gebeten, doch in Zukunft bitte nicht mehr so laut und hoch zu singen, und das saß. Seitdem kann ich mich beim freien Improvisieren zumindest gesanglich und indoors nicht mehr so wirklich fallen lassen, weil diese Furcht, jemandem mit meinen Frequenzen und meinem Schalldruck weh zu tun, tief sitzt.

Das Eisler-Projekt hat mich an meine Grenzen gebracht (intonationstechnisch, stimmlich, arbeitstechnisch und emotional), und das muß manchmal sein, wenn mensch wachsen will. Wohltuend. Jetzt regt sich der Wunsch, diese Wachstums- und Grenzerlebnisse, das, was ich da an verschütteten Kompetenzen freigelegt habe, und auch das, was ich da über Theater und Spannung gelernt habe (die Bühne ist ein magischer Ort, und Ritual und Drama sind für mich eng verwandt) mit dem Magisch-Spirituellen verbinden zu können, nur wie?

*disclaimer: der ist bei mir anders konnotiert als bei Ottilie Normalverbraucherin.

4
Apr
2009

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Manchmal geschehen Wunder.

Da war ich nach der Hauptprobe voll negativ und dachte, ui, unsere Theaterproduktion wird ein totales Desaster, aber irgendwie sind wir seit der Generalprobe immer weiter über uns hinausgewachsen. Premiere und zweite Aufführung (ja, sogar die verflixte zweite Aufführung!) waren gut und sind vom Publikum positiv aufgenommen worden. Jetzt morgen noch eine Aufführung und dann ist auch dieses Projekt Geschichte.
Ich kann schon jetzt sagen, daß es mir dann letzten Endes doch Freude gemacht hat. Und daß ich dran gewachsen bin.

3
Apr
2009

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Kreativitätsexplosion

Warum passiert das eigentlich immer in stressigen Zeiten? Ist das meine Art, Negativemotionen abzulassen? Immer, wenns grad hoch hergeht, habe ich zig kreative Ideen und komme oft nicht mal dazu, sie alle festzuhalten. Grad hat mich das Textilvirus mal wieder ganz heftig gepackt, ich würde am liebsten ein Dutzend Stick-, Web- und Näharbeiten gleichzeitig anfangen - ganz zu schweigen von dem, was noch angefangen rumliegt. Dann möchte ich aber auch in die Bibliothek, mir ein Buch ausleihen, das mit einem angefangenen Großprojekt zu tun hat, und gleich noch einen Band von Monteverdis "Libri de' Madrigali", weil ich ein irre vertracktes, aber wunderschönes Stück ("Lettera amorosa") endlich kapieren und lernen will. Aber dann ist da noch das Programm für Various Voices, wo wir Anfang Mai teilnehmen, das ist ja nicht mehr lange hin, und dieses Programm muß ich auch noch mal wiederholen. Zwar besteht es aus lauter Sachen, die ich schon mal gesungen habe, und geprobt wird's auch noch, aber wenn ich aus der Eisler-Geschichte was gelernt habe, dann, daß man ein Stück gar nicht in- und auswendig genug kennen kann.

Stressig ist es übrigens mit dem Theaterprojekt gerade wirklich, da geht hinter der Bühne einiges ab, was uns, den Chor und auch unseren Chorleiter, tierisch angekotzt hat, und was ich von unserer Regisseurin (übrigens eine total liebe, die unter den gegebenen Umständen prima Arbeit geleistet hat) mitbekommen habe, da bin ich dann doch mal wieder froh, daß ich nicht im etablierten Kulturbetrieb gelandet bin. Von dem ich gerade den Eindruck gewinne, daß er eine total kreativitätsfeindliche Umgebung darstellt.

So - jetzt aber erstmal Pflichten erledigen...
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