Bin etwas spät dran mit Kommentieren - ich bin über deine Vrostellung im ER_Forum hergekommen - und was soll ich sagen: genau diese Gedanken hatte ich vor einiger Zeit auch. Ich habe früher viel Chormusik gemacht, hauptsächlich sakrale (mein Großvater war Kirchenmusiker, Komponist und Chorleiter), und ich glaube, die spirituelle Erfahrung beim mehrstimmigen Gesang während des Kultes (geal, welcher Religion) ist für die Sänger idR größer als für die Zuhörer. Kommt wohl auf die Performance an. :-)
Ich hatte in letzter Zeit zweimal die Gelegenheit, während eines katholischen Gottesdienstes (eine Beerdigung und die Konfirmation meines Patenkindes) Chormusik zu hören, das 'Pie Jesu' aus dem Requiem von Faure und das 'Halleluja' aus Händels Messias. Beides hat mich wirklich zutiefst aufgewühlt (naja,das'Pie Jesu' ist ein alter Favorit) und mitgenommen, und es war nicht der Text, der dies bewirkt hat, sondern, daß diese Musik eine Erhabenheit transportiert, die dem Hörer eine Ahnung davon vermittelt, wie es ist,sich der Gottheit zu nähern. Klingt pathetisch, ist aber bei mir so. :-)
Ich besitze und schätze die Musik der Singvögel und speziell Karans Solosachen, aber dahin müssen wir erst noch kommen.
Eira aus Magdeburg hat übrigens ein sehr schönes Freyja-Lied geschrieben (ich glaub, auf der Skaldenmet-Seite ist das zu hören), das könnt ich mir auch mehrstimmig und instrumental begleitet sehr schön vorstellen, und eine gute Freundin mit einer wunderbaren Stimme singt oft beim Blot oder Sumbel den
ersten Merseburger Zauberspruch mit einer sehr schönen Melodie (nicht die von Ougenweide, die ist aber auch nett).
Chants find ich nett zur Einstimmung aller Teilnehmer auf den Ritus.
Liebe Grüße
Ulrike
Ich hatte in letzter Zeit zweimal die Gelegenheit, während eines katholischen Gottesdienstes (eine Beerdigung und die Konfirmation meines Patenkindes) Chormusik zu hören, das 'Pie Jesu' aus dem Requiem von Faure und das 'Halleluja' aus Händels Messias. Beides hat mich wirklich zutiefst aufgewühlt (naja,das'Pie Jesu' ist ein alter Favorit) und mitgenommen, und es war nicht der Text, der dies bewirkt hat, sondern, daß diese Musik eine Erhabenheit transportiert, die dem Hörer eine Ahnung davon vermittelt, wie es ist,sich der Gottheit zu nähern. Klingt pathetisch, ist aber bei mir so. :-)
Ich besitze und schätze die Musik der Singvögel und speziell Karans Solosachen, aber dahin müssen wir erst noch kommen.
Eira aus Magdeburg hat übrigens ein sehr schönes Freyja-Lied geschrieben (ich glaub, auf der Skaldenmet-Seite ist das zu hören), das könnt ich mir auch mehrstimmig und instrumental begleitet sehr schön vorstellen, und eine gute Freundin mit einer wunderbaren Stimme singt oft beim Blot oder Sumbel den
ersten Merseburger Zauberspruch mit einer sehr schönen Melodie (nicht die von Ougenweide, die ist aber auch nett).
Chants find ich nett zur Einstimmung aller Teilnehmer auf den Ritus.
Liebe Grüße
Ulrike