..also was "anspruchsvolle" Lieder angeht, hätte ich dir auch Karan empfohlen. Ich hatte z.b. den ganzen Tag "freie Falkin" als Ohrwurm heute, ohne daß ich in letzter Zeit die CD gehört hätte ;)
Was anspruchsvollere Ritualmusik angeht, da wäre für mich halt die Frage, wie man das so gestaltet, daß da auch musikalisch weniger bewanderte ihren Spaß dran haben.
Ich persönlich hab ja sowieso einen guten Grund, möglichst wenig zu chanten: Die durchschnittliche Tonlage der Sängerinnen ist mir zu hoch, die der Sänger zu tief, und bei Improvisation hab ich wenigstens keine vorgegebene Melodie, an die ich mich halten und mir dabei die Stimme ruinieren muss. *g*
Klar haben die Christen in ihren Kirchen z.t. schöne Musik, die haben aber auch Chöre (z.b. USA-Gospels), Organisten (Hierzulande) und/oder Chöre, die das Niveau hochhalten. Das könnte man halt in Betracht ziehen, eine Art Heidenchor/HeidenritualmusikerInnen, die ein wenig die Vorsänger spielen.
Ist aber auch ne Geschmacksfrage, muss ich sagen. ich mag diese ewig eintönigen Chants auch nicht. Aber so vorgegebene Lieder mitsingen ist auch nicht wirklich meins. Also, daß ich mal ne 2. oder 3. Stimme wo dazusinge, okay, wenn man mir die vorher beibringt, kann ich die auch durchhalten, ich lass mich auch hin und wieder gern als Kanon-Esel einspannen, der die rechts und links von mir sitzenden Leuts in der Spur hält, aber anspruchsvoll find ich Mehrstimmiges und Kanons auch nicht.
Also, ich chante fast nur aus Höflichkeit, Ausnahmen gibts davon natürlich auch, z.b. mit der Wurzeline find ich das schön.
Was ich nett finde, an vorgegebenen Liedern, zum gemeinsam gröhlen, sind so Sauflieder, und "Gassenhauer" wie "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten", sozialistische Kampflieder, lustige Lieder, usw. aber das hat mit Ritualmusik dann auch wieder nix zu tun *g*
Mit der Tonhöhe bin ich das entgegengesetzte Extrem, mir ist das meiste zu tief, einfach drüberoktavieren wird dann aber auch mir auf Dauer zu hoch.
Grölen konnte ich noch nie. Scheitert an meiner Bruststimm-Brüll-Unfähigkeit (die witzigerweise im Kampfkunst-Kiai ihre Ausnahme hat, aber da brülle ich ja auch nicht auf Tonhöhe), wenn ich laut singen will, schalte ich in die Kopfstimme. Hard wired. Daher machen mir so Gassenhauer eher wenig Spaß.
Musizieren mit unterschiedlichen Niveaus. Hm. Da sage ich mir: da muß doch mehr gehen als Einpendeln auf niedrigstem Niveau? Klar, viele, die denken, sie können nicht singen (viele können's doch, lassen sich aber von "Schön-Klingen-Müssen" abschrecken), knabbern an irgendeinem Kindheitstrauma damit, wo man sie einmal als "Nichtsänger" abgestempelt hat. Und ich bin nicht unbedingt die Person, um Minderwertigkeitsgefühle wegen einer nicht so tollen Stimme abbauen zu helfen - ich empfinde das sogar als Belastung, daß ich mit meiner (in gewissem Grade insulären) besonderen Begabung andere manchmal einschüchtere.
Mehrstimmigkeit ist auf alle Fälle eine Möglichkeit, ein einfaches Ostinato als Unterstimme halten kann (zu mehreren) auch jemand, der nicht so melodiesicher ist. Im Göttinnenklang gibt's* ja mehrere Beispiele für richtig schöne Mehrstimmigkeit. Sowas setzt halt ein bißchen Vorbereitung voraus oder daß man ein gewisses Repertoire "auf Abruf" hat. Das mit der Mehrstimmigkeit klappt für mich nämlich nur lustbringend, wenn ich ein "sicheres Fundament" in den anderen Stimmen habe und selbst meine Stimme auch sicher beherrsche.
Auch improvisieren und komponierte Musik schließen sich ja nicht aus - sogar in der klassischen Musik gibt's Bereiche, wo nur die Akkorde oder ein grobes Melodiegerüst vorgegeben waren und natürlich der Takt; die genaue Ausführung des Ganzen war dann den Musikern überlassen, z.b. im Generalbaß oder die Verzierungskunst in der barocken Musik. Daß alles ausnotiert und gar nichts mehr improvisiert wird, ist ein relativ junges Phänomen.
Vielleicht sollte ich gar nicht von heidnischer Musikpraxis im Singular sprechen. Vielleicht gibt's da durchaus mehrere Wege, die sich ergänzen oder auch einfach nur verschiedene Präferenzen befriedigen.
@Ulrike: Danke für den Tip!
*Wurzeline, ich zähle drauf, daß Du den bald wieder aufmachst!
Hm, echt, Bruststimm-Brüll-Unfähigkeit?
Das macht doch Spaß *g* (Moskau, Moskau...)
Ich könnte zwar Kopfstimme, aber mir macht das keinen Spaß, d.h. für mich hört mein Tonumfang genau da auf, wo Kopfstimme anfängt. Können theoretisch schon, wollen - naja *g*
>>Musizieren mit unterschiedlichen Niveaus. Hm. Da sage ich mir: da muß doch mehr gehen als Einpendeln auf niedrigstem Niveau?
Wieso niedrigstes Niveau? Ich mein, diese Chants sind jetzt weder dein Geschmack noch meiner, aber diese kann man durchaus auch schön und gut singen. Da hindert einen niemand dran.
Ich hab so für mich das Ganze so abgebucht, daß die Schönheit von Musik im Ohr der hörenden Person liegt, genauso wie optische Schönheit im Auge der Betrachterin liegt. Z.b. letztens wo Jana einen Chant aufgenommen hat.
Klar waren da Töne "falsch", aber ihre erzählende Singweise, ich würde mal sagen "Schauspielqualität", also ICH kann das nicht, da bin ich wiederum nicht so begabt. Also diese vielen Facetten von Gefühlsausdruck. Bin ich echt begeistert. Oder ich hab schon paarmal mit Esme getönt. Esme hat so ne ganz eigene Form von Tonalität (ha, neues Wort gelernt), die, wenn man das bewusst machen wollte, wahrscheinlich ein mehrjähriges Musikstudium erfordern würde. Ich hab auch so meine eingeschliffenen Bahnen, und für mich ist das einfach was seltenes, anderes, und die Tönerei und Improvisiererei mit Esme zähle ich zu einigen meiner stimulierendsten "mit anderen Singen-Erfahrungen". Ausserdem hat Esme so einen "Flow" in der Stimme.
Was oft vergessen wird, ist, daß "herkömmlich schön klingen" eine einzige Form von Ausdruck ist, und da liegen die Talente eben unterschiedlich, manche könnens, anderen fällt es sehr schwer. Daß mir z.b. diese erzählerische Qualität von Jana, oder der natürliche "Flow" und die abgefahrene Tonalität von Esme fehlen, fällt dagegen kaum wem auf. Weil es landläufig nicht als Kriterium für "schön klingen" gilt.
Für mich ist mehrstimmig Singen-Können nicht gleich "hohes Niveau".
>>Mehrstimmigkeit ist auf alle Fälle eine Möglichkeit, ein einfaches Ostinato als Unterstimme halten kann (zu mehreren) auch jemand, der nicht so melodiesicher ist.
Ich weiß jetzt nicht, was Ostinato ist, müsste ich bei Wikipedia nachgucken - aber wenn man vll. nicht melodiesicher ist, und dann zum "einfachen Ostinato-Esel" verdonnert wird, während die eigenen Talente möglicherweise nicht als "hohes Musikniveau" erkannt werden - dann ist das nicht unbedingt erstrebenswert.
>>Das mit der Mehrstimmigkeit klappt für mich nämlich nur lustbringend, wenn ich ein "sicheres Fundament" in den anderen Stimmen habe und selbst meine Stimme auch sicher beherrsche.
Ja, dann machts schon Spaß, allerdings befindet man sich dann entweder im Eliteclub der Melodiesicheren oder man kümmert sich jeweils drum, stur die eigene Stimme so laut zu singen, daß diejenigen die neben einer sitzen, nicht raus kommen. So verschenkt jeder sein Potential.
Improvisieren und komponierte Musik, das schließt sich tatsächlich für Profis nicht aus, aber für Laien wie mich z.b. schließt es sich so ziemlich aus. Zu so ganz einfachen vorgegebenen Sachen wie Chants gehts schon, hab ich auch schon in ner Runde erlebt - aber sowas schwebt dir ja nicht vor.
Also, das klingt jetzt alles so negativ - das Wort "Eliteclub" usw. ;)
Es kommt halt drauf an, was man möchte, also ob man gemeinsames Singen mit denen, die eben da sind, möchte, oder ob man eben lieber was bestimmtes Singen möchte. Für letzteres sind "Eliteclubs" schlicht das Mittel der Wahl und diese nennen sich Chöre, Bands, eben Gruppen von MusikerInnen. Sowas gibts ja nicht wegen nichts. *g*
Was auch ne Möglichkeit wäre, wäre, eine Gruppe von Laien zu einem Chor oder Orchester spontan zusammenzuschweissen, wie z.b. das Lilia mit ihrem Trommelworkshop gemacht hat, der dann so erfolgreich war, daß die Gruppe nach wenigen Stunden üben ein Ritual bravourös untermalen konnte. Das erfordert dann aber wieder Bandleaderqualität und musikpädagogische Ambitionen, also Leuten helfen, Leute lehren, Leute zusammenbringen, motivieren... das muss einem auch Spaß machen. Wenn man darin extrem gut wäre, dann würde man auch die Qualitäten der Einzelnen direkt erkennen und versuchen, die genau an einzuflechten, wo ihre grösste Stärke ist, so daß es für alle so richtig gut wird. Also, mir fällt als "Lösung" nur die KonzertmeisterIn ein. Was meinst du?
Woher nehmen?
Jo...
Was anspruchsvollere Ritualmusik angeht, da wäre für mich halt die Frage, wie man das so gestaltet, daß da auch musikalisch weniger bewanderte ihren Spaß dran haben.
Ich persönlich hab ja sowieso einen guten Grund, möglichst wenig zu chanten: Die durchschnittliche Tonlage der Sängerinnen ist mir zu hoch, die der Sänger zu tief, und bei Improvisation hab ich wenigstens keine vorgegebene Melodie, an die ich mich halten und mir dabei die Stimme ruinieren muss. *g*
Klar haben die Christen in ihren Kirchen z.t. schöne Musik, die haben aber auch Chöre (z.b. USA-Gospels), Organisten (Hierzulande) und/oder Chöre, die das Niveau hochhalten. Das könnte man halt in Betracht ziehen, eine Art Heidenchor/HeidenritualmusikerInnen, die ein wenig die Vorsänger spielen.
Ist aber auch ne Geschmacksfrage, muss ich sagen. ich mag diese ewig eintönigen Chants auch nicht. Aber so vorgegebene Lieder mitsingen ist auch nicht wirklich meins. Also, daß ich mal ne 2. oder 3. Stimme wo dazusinge, okay, wenn man mir die vorher beibringt, kann ich die auch durchhalten, ich lass mich auch hin und wieder gern als Kanon-Esel einspannen, der die rechts und links von mir sitzenden Leuts in der Spur hält, aber anspruchsvoll find ich Mehrstimmiges und Kanons auch nicht.
Also, ich chante fast nur aus Höflichkeit, Ausnahmen gibts davon natürlich auch, z.b. mit der Wurzeline find ich das schön.
Was ich nett finde, an vorgegebenen Liedern, zum gemeinsam gröhlen, sind so Sauflieder, und "Gassenhauer" wie "Bolle reiste jüngst zu Pfingsten", sozialistische Kampflieder, lustige Lieder, usw. aber das hat mit Ritualmusik dann auch wieder nix zu tun *g*
Grölen konnte ich noch nie. Scheitert an meiner Bruststimm-Brüll-Unfähigkeit (die witzigerweise im Kampfkunst-Kiai ihre Ausnahme hat, aber da brülle ich ja auch nicht auf Tonhöhe), wenn ich laut singen will, schalte ich in die Kopfstimme. Hard wired. Daher machen mir so Gassenhauer eher wenig Spaß.
Musizieren mit unterschiedlichen Niveaus. Hm. Da sage ich mir: da muß doch mehr gehen als Einpendeln auf niedrigstem Niveau? Klar, viele, die denken, sie können nicht singen (viele können's doch, lassen sich aber von "Schön-Klingen-Müssen" abschrecken), knabbern an irgendeinem Kindheitstrauma damit, wo man sie einmal als "Nichtsänger" abgestempelt hat. Und ich bin nicht unbedingt die Person, um Minderwertigkeitsgefühle wegen einer nicht so tollen Stimme abbauen zu helfen - ich empfinde das sogar als Belastung, daß ich mit meiner (in gewissem Grade insulären) besonderen Begabung andere manchmal einschüchtere.
Mehrstimmigkeit ist auf alle Fälle eine Möglichkeit, ein einfaches Ostinato als Unterstimme halten kann (zu mehreren) auch jemand, der nicht so melodiesicher ist. Im Göttinnenklang gibt's* ja mehrere Beispiele für richtig schöne Mehrstimmigkeit. Sowas setzt halt ein bißchen Vorbereitung voraus oder daß man ein gewisses Repertoire "auf Abruf" hat. Das mit der Mehrstimmigkeit klappt für mich nämlich nur lustbringend, wenn ich ein "sicheres Fundament" in den anderen Stimmen habe und selbst meine Stimme auch sicher beherrsche.
Auch improvisieren und komponierte Musik schließen sich ja nicht aus - sogar in der klassischen Musik gibt's Bereiche, wo nur die Akkorde oder ein grobes Melodiegerüst vorgegeben waren und natürlich der Takt; die genaue Ausführung des Ganzen war dann den Musikern überlassen, z.b. im Generalbaß oder die Verzierungskunst in der barocken Musik. Daß alles ausnotiert und gar nichts mehr improvisiert wird, ist ein relativ junges Phänomen.
Vielleicht sollte ich gar nicht von heidnischer Musikpraxis im Singular sprechen. Vielleicht gibt's da durchaus mehrere Wege, die sich ergänzen oder auch einfach nur verschiedene Präferenzen befriedigen.
@Ulrike: Danke für den Tip!
*Wurzeline, ich zähle drauf, daß Du den bald wieder aufmachst!
tjo..
Das macht doch Spaß *g* (Moskau, Moskau...)
Ich könnte zwar Kopfstimme, aber mir macht das keinen Spaß, d.h. für mich hört mein Tonumfang genau da auf, wo Kopfstimme anfängt. Können theoretisch schon, wollen - naja *g*
>>Musizieren mit unterschiedlichen Niveaus. Hm. Da sage ich mir: da muß doch mehr gehen als Einpendeln auf niedrigstem Niveau?
Wieso niedrigstes Niveau? Ich mein, diese Chants sind jetzt weder dein Geschmack noch meiner, aber diese kann man durchaus auch schön und gut singen. Da hindert einen niemand dran.
Ich hab so für mich das Ganze so abgebucht, daß die Schönheit von Musik im Ohr der hörenden Person liegt, genauso wie optische Schönheit im Auge der Betrachterin liegt. Z.b. letztens wo Jana einen Chant aufgenommen hat.
Klar waren da Töne "falsch", aber ihre erzählende Singweise, ich würde mal sagen "Schauspielqualität", also ICH kann das nicht, da bin ich wiederum nicht so begabt. Also diese vielen Facetten von Gefühlsausdruck. Bin ich echt begeistert. Oder ich hab schon paarmal mit Esme getönt. Esme hat so ne ganz eigene Form von Tonalität (ha, neues Wort gelernt), die, wenn man das bewusst machen wollte, wahrscheinlich ein mehrjähriges Musikstudium erfordern würde. Ich hab auch so meine eingeschliffenen Bahnen, und für mich ist das einfach was seltenes, anderes, und die Tönerei und Improvisiererei mit Esme zähle ich zu einigen meiner stimulierendsten "mit anderen Singen-Erfahrungen". Ausserdem hat Esme so einen "Flow" in der Stimme.
Was oft vergessen wird, ist, daß "herkömmlich schön klingen" eine einzige Form von Ausdruck ist, und da liegen die Talente eben unterschiedlich, manche könnens, anderen fällt es sehr schwer. Daß mir z.b. diese erzählerische Qualität von Jana, oder der natürliche "Flow" und die abgefahrene Tonalität von Esme fehlen, fällt dagegen kaum wem auf. Weil es landläufig nicht als Kriterium für "schön klingen" gilt.
Für mich ist mehrstimmig Singen-Können nicht gleich "hohes Niveau".
>>Mehrstimmigkeit ist auf alle Fälle eine Möglichkeit, ein einfaches Ostinato als Unterstimme halten kann (zu mehreren) auch jemand, der nicht so melodiesicher ist.
Ich weiß jetzt nicht, was Ostinato ist, müsste ich bei Wikipedia nachgucken - aber wenn man vll. nicht melodiesicher ist, und dann zum "einfachen Ostinato-Esel" verdonnert wird, während die eigenen Talente möglicherweise nicht als "hohes Musikniveau" erkannt werden - dann ist das nicht unbedingt erstrebenswert.
>>Das mit der Mehrstimmigkeit klappt für mich nämlich nur lustbringend, wenn ich ein "sicheres Fundament" in den anderen Stimmen habe und selbst meine Stimme auch sicher beherrsche.
Ja, dann machts schon Spaß, allerdings befindet man sich dann entweder im Eliteclub der Melodiesicheren oder man kümmert sich jeweils drum, stur die eigene Stimme so laut zu singen, daß diejenigen die neben einer sitzen, nicht raus kommen. So verschenkt jeder sein Potential.
Improvisieren und komponierte Musik, das schließt sich tatsächlich für Profis nicht aus, aber für Laien wie mich z.b. schließt es sich so ziemlich aus. Zu so ganz einfachen vorgegebenen Sachen wie Chants gehts schon, hab ich auch schon in ner Runde erlebt - aber sowas schwebt dir ja nicht vor.
Also, das klingt jetzt alles so negativ - das Wort "Eliteclub" usw. ;)
Es kommt halt drauf an, was man möchte, also ob man gemeinsames Singen mit denen, die eben da sind, möchte, oder ob man eben lieber was bestimmtes Singen möchte. Für letzteres sind "Eliteclubs" schlicht das Mittel der Wahl und diese nennen sich Chöre, Bands, eben Gruppen von MusikerInnen. Sowas gibts ja nicht wegen nichts. *g*
Was auch ne Möglichkeit wäre, wäre, eine Gruppe von Laien zu einem Chor oder Orchester spontan zusammenzuschweissen, wie z.b. das Lilia mit ihrem Trommelworkshop gemacht hat, der dann so erfolgreich war, daß die Gruppe nach wenigen Stunden üben ein Ritual bravourös untermalen konnte. Das erfordert dann aber wieder Bandleaderqualität und musikpädagogische Ambitionen, also Leuten helfen, Leute lehren, Leute zusammenbringen, motivieren... das muss einem auch Spaß machen. Wenn man darin extrem gut wäre, dann würde man auch die Qualitäten der Einzelnen direkt erkennen und versuchen, die genau an einzuflechten, wo ihre grösste Stärke ist, so daß es für alle so richtig gut wird. Also, mir fällt als "Lösung" nur die KonzertmeisterIn ein. Was meinst du?
Woher nehmen?