Feministische Gelüste beim Frühstück
Also echt jetzt. Da mach ich grad meinen Compi an und wie ich's immer tue, auch gleich den Donnervogel auf. Was lese ich im GMY-Newsletter? Geschlechtsspezifische Biologie zum xtausendesten Mal. (Der Schluß mit der mangelnden metaemotionalen Kompetenz von Männern ist mir ein schwacher Trost. Muß die sein? Soll die auch angeboren sein?) Uaaaaaaah ich kann's nimmer hören! Wer hat eigentlich ein Interesse an dieser Zementierung der schlimmsten Geschlechterklischees?
(Nach einem Psychotest des Ehepaar Pease hätten übrigens sowohl meine - butchige, aber heterasexuelle - Mutter und ich männliche Gehirne. Grund: wir sind beide ausgesprochene Singletasker, finden in einigen Bereichen "männliche" Lösungen praktischer und effizienter und haben beide ein gut funktionierendes räumliches Orientierungsvermögen. Ich finde das bescheuert.)
Wie gut, daß es Widerspruch gibt: Meine Schwester hat mich auf die Arbeiten von Sigrid Schmitz aufmerksam gemacht, die diese geschlechterspezifische Hirnforschung kritisiert.
Und an der sprachlichen Front verwendet ein (männlicher) Forscher einfach mal die weibliche Form als Regelfall - Männer mitgemeint (via Genderblog).
Verdammter Krampf mit den Geschlechtern. Und beinahe fühl ich mich versucht, eine GMX-Nachrichten-Bashing-Rubrik aufzumachen.
(Nach einem Psychotest des Ehepaar Pease hätten übrigens sowohl meine - butchige, aber heterasexuelle - Mutter und ich männliche Gehirne. Grund: wir sind beide ausgesprochene Singletasker, finden in einigen Bereichen "männliche" Lösungen praktischer und effizienter und haben beide ein gut funktionierendes räumliches Orientierungsvermögen. Ich finde das bescheuert.)
Wie gut, daß es Widerspruch gibt: Meine Schwester hat mich auf die Arbeiten von Sigrid Schmitz aufmerksam gemacht, die diese geschlechterspezifische Hirnforschung kritisiert.
Und an der sprachlichen Front verwendet ein (männlicher) Forscher einfach mal die weibliche Form als Regelfall - Männer mitgemeint (via Genderblog).
Verdammter Krampf mit den Geschlechtern. Und beinahe fühl ich mich versucht, eine GMX-Nachrichten-Bashing-Rubrik aufzumachen.
ryuu - 5. Apr, 12:54
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Bodecea - 6. Apr, 09:19
Ich habe mich schon vor ca. 10 Jahren als Prüfungsthema an der Uni unter anderem mit "geschlechtsspezifischen kognitiven Unterschieden" befasst und fand in der Forschung das Ergebnis - unter gleichen Bedingungen (also vergleichbare Schultypen, Bildunsgniveaus usw.) sind in den meisten Tests keinerlei Unterschiede signifikant.
Die Tests, wo signifikante Unterschiede herauskamen, sind oft zu bemängeln (winzige Stichprobe uner 30 Personen, Mathestudenten werden Kindergärtnerinnen gegenübergestellt usw.).
Und das war es auch schon...
Na ja,. Immerhin sagt der gmx-Artikel im letzten Satz, dass Frauen bald die Macht übernehmen ;-)
Bodecea
mit dem androgynen Gehirn
Die Tests, wo signifikante Unterschiede herauskamen, sind oft zu bemängeln (winzige Stichprobe uner 30 Personen, Mathestudenten werden Kindergärtnerinnen gegenübergestellt usw.).
Und das war es auch schon...
Na ja,. Immerhin sagt der gmx-Artikel im letzten Satz, dass Frauen bald die Macht übernehmen ;-)
Bodecea
mit dem androgynen Gehirn







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